Home - Über uns - News - Unsere Hunde - Kontakt - Zwingerbuch - Zuchtschauen - Papiere -
Rassestandard - Bilder - Welpen - Verkäufe - Gästebuch - Links - E-Mail
| Zuchtstätte Deutscher Schäferhunde " vom Albisheimer Tal " | ![]() |
Rassestandard:
Der Deutsche Schäferhund:
Fassung des Standards 1993,
herausgegeben vom Verein für Deutsche Schäferhunde ( SV ) e.V.,
Augsburg, im Verband für das Deutsche Hundwesen ( VDH ).
Allgemeines Erscheinungsbild:
Der Deutsche Schäferhund ist
mittelgroß, leicht gestreckt, kräftig und gut bemuskelt,
die Knochen trocken und das Gesamtgefüge fest.
Wichtige Maßverhältnisse:
Die Widerristhöhe beträgt für Rüden 60
cm bis 65 cm,
bei Hündinnen 55 cm bis 60 cm .
Die Rumpflänge übertrifft das Maß der Widerristhöhe um etwa 10 -
17 %.
Wesen:
Der Deutsche Schäferhund muss vom
Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher,
absolut unbefangen und ( außerhalb einer Reizlage ) gutartig
sein, dazu aufmerksam und führig.
Er muss Mut, Kampftrieb und Härte besitzen, um als Begleit -
,Wach - , Schutz- , Dienst - ,
und Hütehund geeignet sein.
Kopf:
Der Kopf ist keilförmig, der
Körpergröße entsprechend ( Länge etwa 40 % der Widerristhöhe ),
ohne plump zu sein oder überstreckt zu sein, in der
Gesamterscheinung trocken,
zwischen den Ohren mäßig breit. Die Stirn ist von vorn und von
der Seite gesehen nur wenig gewölbt
und ohne oder nur schwach angedeuteter Mittelfurche.
Das Verhältnis von Oberkopf zu Gesichtsteil beträgt 50 % zu 50
%.
Die Oberkopfbreite entspricht in etwa der Oberkopflänge.
Der Oberkopf geht ( von oben gesehen ) von den Ohren zur
Nasenkuppe sich gleichmäßig
verjüngend mit schräg verlaufendem, nicht scharf ausgebildetem
Stirnabsatz in den keilförmig
verlaufenden Gesichtsteil ( Fangteil ) des Kopfes über.
Ober - und Unterkiefer sind kräftig ausgebildet.
Der Nasenrücken gerade, eine Einsattelung oder Aufwölbung ist nicht erwünscht.
Die Lippen sind straff, gut schließend und von dunkler Färbung.
Die Nase :
Die Nase muss schwarz sein.
Das Gebiß:
Das Gebiß muss kräftig, gesund und
vollständig sein ( 42 Zähne gemäß der Zahnformel ).
Der Deutsche Schäferhund hat ein Scherengebiß, d.h die
Schneidezähne müssen scherenartig
ineinandergreifen, wobei die Schneidezähne des Oberkiefers
scherenartig die des Unterkiefers
unterschneiden. Auf - , Vor - und Rückbeißen ist fehlerhaft,
ebenso größere Zwischenräume
zwischen den Zähnen ( lückenhafte Stellung ). Fehlerhaft ist
ebenso die gerade Zahnleiste
der Schneidezähne. Die Kieferknochen müssen kräftig entwickelt
sein, damit die Zähne
tief in die Zahnleiste eingebettet sein können.
Augen:
Die Augen sind mittelgroß,
mandelförmig, etwas schrägliegend und nicht hervortretend.
Die Farbe der Augen soll möglichst dunkel sein. Helle, stechende
Augen sind nicht erwünscht,
da sie den Ausdruck des Hundes beeinträchtigen.
Ohren:
Der Deutsche Schäferhund hat Stehohren
von mittlerer Größe, die aufgerichtet und gleichgerichtet
getragen werden ( nicht seitwärts eingezogen ), sie sind spitz
auslaufend und mit der Muschel nach vorn
gestellt. Kippohren und Hängeohren sind fehlerhaft. In der
Bewegung bzw. in der Ruhestellung nach
hinten angelegt getragene Ohren sind nicht fehlerhaft.
Hals:
Der Hals soll kräftig, gut bemuskelt
und ohne lose Kehlhaut ( Wamme ) sein.
Die Zuwinkelung zum Rumpf ( Horizontale ) beträgt ca. 45 °.
Körper:
Die Oberlinie verläuft vom Halsansatz
an über den gut ausgebildeten Widerrist und
über den zur Horizontalen ganz leicht abfallenden Rücken bis zur
leicht abfallenden Kruppe
ohne sichtbare Unterbrechung. Der Rücken ist fest, kräftig und
gut bemuskelt.
Die Kruppe soll lang und leicht abfallend sein ( ca. 23 ° zur
Horizontalen ) und ohne
Unterbrechung der Oberlinie in den Rutenansatz übergehen.
Brust:
Die Brust soll mäßig breit sein, die
Unterbrust möglichst lang und ausgeprägt.
Die Brusttiefe soll etwa 45 - 48 % der Widerristhöhe betragen.
Die Rippen sollen mäßige Wölbungen ausweisen, tonnenförmige
Brust ist ebenso fehler-
haft wie Flachrippigkeit.
Rute:
Die Rute reicht mindestens bis zum
Sprunggelenk, jedoch nicht über die Mitte des
Hintermittelfußes heraus. Sie ist an der Unterseite etwas länger
behaart und wird in
sanft herabhängenden Bögen getragen, wobei sie in der Erregung
und in der Bewegung
stärker angehoben und getragen wird, jedoch nicht über die
Horizontale hinausgeht.
Opperative Korrekturen sind verboten.
Gliedmaßen:
Vorhand:
Die Vordergliedmaßen sind von allen
Seiten gesehen gerade, von vorn
her gesehen absolut parallel. Schulterblatt und Oberarm sind von
gleicher Länge
und mittels kräftiger Bemuskelung fest am Rumpf angelagert.
Die Winkelung von Schulterblatt und Oberarm, beträgt im
Idealfall 90°,
im Regelfall 110°.
Die Ellenbogen dürfen weder im Stand noch in der Bewegung
ausgedreht werden und
ebenso nicht eingedrückt sein. Die Unterarme sind von allen
Seiten gesehen gerade und
zueinander absolut parallel stehend, trocken und fest bemuskelt.
Der Vordermittelfuß hat
eine Länge von ca. ein Drittel des Unterarms und hat einen
Winkel von ca. 20 ° - 22°
zu diesem. Sowohl ein zu schräg stehender Vordermittelfuß ( mehr
als 22 ° ) als auch
ein zu steil stehender Vordermittelfuß ( weniger als 20 ° )
beeinträchtigen die Gebrauchseignung,
inbesondere die Ausdauerfähigkeit. Die Pfoten sind rundlich, gut
geschlossen und gewölbt,
die Sohlen hart, aber nicht spröde. Die Nägel sind kräftig und
von dunkler Farbe.
Gangwerk:
Der Deutsche Schäferhund ist ein
Traber, die Gliedmaßen müssen in Länge und
Winkelungen so aufeinander abgestimmt sein, dass er ohne
wesentliche Veränderungen
der Rückenlinie die Hinterhand bis zum Rumpf hin verschieben und
die Vorhand
genausoweit ausgreifen kann. Jede Neigung zur Überwinkelung der
Hinterhand mindert
die Festigkeit und die Ausdauer und damit die
Gebrauchstüchtigkeit. Bei korrekten
Gebäudeverhältnissen und Winkelungen ergibt sich ein
raumgreifendes, flach über dem
Boden gehendes Gangwerk, das den Eindruck müheloser
Vorwärtsbewegungen vermittelt.
Bei einem nach vorn geschobenen Kopf und leicht angehobender
Rute ergibt sich bei einem
gleichmäßigen und ruhigen Trab eine von den Ohrenspitzen über
den Nacken und Rücken bis
zum Rutenende verlaufende weichgeschwungene und nicht
unterbrochene Rückenlinie.
Haut:
Die Haut ist ( lose ) anliegend, ohne jedoch Falten zu bilden.
Haarkleid:
Beschaffenheit des Haares:
Die korrekte Behaarung für den
Deutschen Schäferhund ist das Stockhaar mit
Unterwolle. Das Deckhaar soll möglichst dicht, gerade harsch und
fest anliegend sein.
Am Kopf einschließlich des Ohrinnern, an der Vorderseite der
Läufe, an Pfoten und Zehen
kurz, am Hals etwas länger und stark behaart. An der Rückseite
der Läufe verlängert sich
das Haar bis zum Vorderfußgelenk bzw. bis zum Sprunggelenk, an
der Rückseite der Keulen
bildet es mäßige Hosen.
Farben:
Schwarz mit rotbraunen, braunen, gelben
bis hellgrauen Abzeichen.
Schwarz einfarbig, grau mit dunklerer Wolkung, schwarzem Sattel
und Maske.
Unaufällige, kleine weiße Brustzeichen, sowie helle Innenseiten
sind zugelassen,
aber nicht erwünscht. Die Nasenkuppe muss bei allen Farbschlägen
schwarz sein.
Fehlende Maske, helle bis stechende Augenfarbe sowie bis
weißliche Abzeichen an Brust und
Innnenseiten, helle Krallen und rote Rutenspitze sind als
Pigmentschwäche zu bewerten.
Die Unterwolle zeigt einen leichten Grauton. Die Farbe weiß ist
nicht zugelassen.
Größe \ Gewicht:
Rüden: Widerristhöhe 60 - 65 cm
Gewicht: 30 kg bis 40 kg
Hündinnen: Widerristhöhe: 55cm bis 60
cm
Gewicht: 22 kg bis 32 kg
Hoden: Rüden sollten zwei
offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen,
die sich vollständig im Skrotum befinden.
Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten
Punkten sollte als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung
stehen sollte.
Schwere Fehler:
Abweichungen von den vorstehend
beschriebenen Rassekennzeichen, die die
Gebrauchsfähigkeit beeinträchtigen.
Ohrenfehler : Seitlich zu tief angesetzte Ohren, Kippohren,
Schildspannerstellung
der Ohren, nicht gefestigte Ohren.
Erhebliche Pigmentmängel. Stark beeinträchtigte
Gesamtfestigkeit.
Zahnfehler:
Alle Abweichungen vom Scherengebiß und
der Zahnformel, soweit es sich nicht
um ausschließende Fehler ( siehe folgendes ) handelt.
Ausschließende Fehler:
a) Wesensschwache, bissige und nervenschwache Hunde.
b) Hunde mit nachgewiesener " schwerer HD "
c) Monorchiden und Kryptorchiden sowie
Hunde mit deutlich ungleichen bzw.
verkümmerten Hoden.
d) Hunde mit entstellenden Ohren - bzw. Rutenfehlern.
e) Hunde mit Mißbildungen.
f) Hunde mit Zahnfehlern bei Fehlen von
:
1mal Prämolar 3 und ein weiterer Zahn, oder
1 Prämolar 4, oder 1 Molar 1 bzw. Molar 2, oder
insgesamt 3 Zähne und mehr.
g) Hunde mit Kiefermängeln; Rück- oder
Vorbiss
von 2mm und mehr,
Aufbeißen im gesamten Schneidezahnbereich.
h) Hunde mit Über - bzw. Untergröße von mehr als 1cm.
i) Albinismus
j) Die Haarfarbe weiß (auch bei dunklen Augen und Nägeln )
k) Langstockhaar ( langes, weiches,
nicht fest anliegende Deckhaar mit Unterwolle,
Fahnen an Ohren und Läufen, buschige Hosen und buschige Rute
mit Fahnenbildung
nach unten ).
l) Langhaar ( langes, weiches Deckhaar
ohne Unterwolle, meist auf der Rückenmitte
gescheitelt, Fahnen an Ohren, Läufen und an der Rute ).